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Gedichte, Lyrik, Poesie

Das Sternenkind
162 Bücher



Theodor Däubler
Das Sternenkind . 1. Auflage 1916



Porzellan

Kamelien staunen unter Edelfichten
In Tau verträumt um einen Pflanzenteich.
Der Mond verschleicht aus letztem Silberreich,
Ein Morgen kommt von goldnen Sterngedichten.

Die Reiher wissen ihren Flug zu richten,
Sie schimmern aus dem blauen Traumbereich
Erwachter Augen auf dem Eschendeich,
Ihr Silberzug ist zärtliches Verzichten.

Kamelien trauen einem goldnen Blauen,
Der lila Tag ist Kind und Stern bestimmt.
Vergiß die Nacht, die ihre Hülle nimmt!

Mit Jubel überflügeln sich die Auen,
Wo stiller Adel unter Tannen thront:
Die Fische glauben an den Rosenmond.


  Theodor Däubler . 1876 - 1934






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